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„Leben Sie wohl! Tauſend herzliche Gruͤße an „Ihre vortreffliche Frau„ Ich erwaͤhne ſie, die „mit Recht ſo geachtet iſt, hier, um Sie nochmals „uͤber die Folgen der Entfuͤhrung eines jungen „ſchönen Prinzen zu beruhigen, die Sie fuͤr mich „ausfuͤhren ſollen, denn ich muß mit dem ſchließen, „mit dem ich hätte anfangen ſollen, Ihnen naͤm⸗ „lich geſtehen, daß er ſchoͤn iſt.
„Noch einmal, leben Sie wohll⸗ 10
Dann wendete ſie ſich mit der Frage an Geor⸗ gette:
„Haſt Du geſchrieben, Kleine?“
„Ja, Fraͤulein.“
„Ach, ſetze noch eine Nachſchrift darunter:
„Ich ſchicke Ihnen eine Anweiſung auf Sicht „auf meinen Bankier fur alle dieſe Ausgaben. „Schonen Sie nicht,— Sie wiſſen, daß ich genug „„graud seigneur“ bin(ich muß wohl dieſen Aus⸗ „druck, einen männlichen, brauchen, weil Ihr Ty⸗ „rannen Euch dieſen Ausdruck, der edele Freigebig⸗ „keit bezeichnet, ausſchließlich angemaßt habt).“
—„Nun, Georgette,“ ſagte Adrienne,„gieb mir ein Blatt Papier und dieſen Brief, damit ich ihn unterzeichne.“
Fraͤulein von Cardoville nahm die Feder, welche Georgette ihr reichte, unterſchrieb den Brief und legte demſelben eine Anweiſung auf ihren Bankier bei, die lautete:
„Man zahle Herrn Norval, gegen ſeine Quit⸗ 5


