Teil eines Werkes 
177. Theil, Der ewige Jude : 6. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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herankam, ihre neckiſchen Spiele. Das Huͤndchen, das einige Schritte weiter vor und keck war, ſtand feſt auf den kräftigen Pfoten und erwartete kuhn den Feind, dem es zwei Reihen kleiner Zaͤhne zeigte, die weiß wie Elfenbein, aber doch ſehr ſpitz und ſcharf waren. Der Feind war eine Frau von reifem Alter mit einem ſehr fetten weißlich braunen Mops, der mit brezelartig geringeltem Schwanze, dickem Bauche, glaͤnzendem Fell, etwas ſchiefem Halſe und ſehr auswaͤrts ſtehenden Beinen gravitätiſch einherſchritt. Seine ſchwarze muͤrriſche, hypochondriſche Schnauze, welche durch zwei zu weit vorſtehende Zähne an der linken Seite empor⸗ gehoben wurde, hatte einen auffallend heimtuͤckiſchen und rachſuͤchtigen Ausdruck.

Dieſes widerliche Thier, ein wahres Muſter von einem Betſchweſterhunde, hieß Monſieur. Die Herrin Monſieurs, eine Frau von etwa

funfzig Jahren, von mittler Groͤße und wohlbeleibt, war eben ſo duſter und ſtreng gekleidet, wie Georgette hell und zierlich. Ihr Anzug beſtand in einem braunen Kleide, einer ſchwarzſeidenen Mantille und einem ſchwarzen Hute.. Ihr Geſicht war in der Jugend offenbar angenehm geweſen, und ihre fri⸗ ſchen Wangen, ihre ſtarken Augenbrauen und ihre noch ſehr lebhaften ſchwarzen Augen paßten durch⸗ aus nicht zu der finſteren ſtrengen Miene, die ſie anzunehmen verſuchte. Dieſe Frau mit dem langſamen bedächtigen