Der Letztere hatte ſich ſo weit zu beherrſchen ge⸗ wußt, um ſeine lebhafte Unruhe zu verbergen, denn weiteres Nachdenken hatte ſeine Beſorgniſſe nur noch geſteigert.
Der neuerliche tolle Streich in der Straße Prouvaires hatte eine große Anzahl von Verhaf⸗ tungen veranlaßt, und das Vorfinden mehrerer Exemplare ſeines Liedes von dem„freigelaſſenen Arbeiter“ bei einem der Hauptleiter des verungluck⸗ ten Complots mußte allerdings den jungen Schmied einigermaßen gefaͤhrden.. Sein Vater ahnete in⸗ deß, wie geſagt, nichts von der Unruhe des Sohnes.
Der Soldat, der neben ſeinem Sohne auf dem Rande ihres Bettes ſaß und ſich gleich bei Tages⸗ anbruche mit militairiſcher Puͤnktlichkeit angekleidet und raſirt hatte, hielt die beiden Häͤnde Agricols in den ſeinigen; ſein Geſicht ſtrahlte vor Freude und er wurde nicht muͤde, ihn zu betrachten.
„Du wirſt mich auslachen, mein Junge,“ ſagte
er,„aber ich habe die Nacht zum Teufel gewuͤnſcht, um Dich bei Tageslicht zu ſehen, ſo wie ich Dich
jetzt ſehe.. Und noch eine Dummheit. Siehſt
Du, es ſchmeichelt mir, daß Du einen Schnur⸗ bart traͤgſt.. Ein prächtiger Grenadier zu Pferde waͤrſt Du geworden!.. Haſt Du nie Luſt gehabt, Soldat zu werden?“ „Und die Mutter?“ „Du haſt Recht, und dann, wenn man's recht bedenkt, ich glaube, ſiehſt Du, die Säbelzeit iſt


