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vorbei. Wir alten Kerle taugen zu weiter nichts, als neben den Kamin geſtellt zu werden, wie ein altes verroſtetes Gewehr; wir haben unſere Zeit gehabt.“
„Ja, Euere Zeit von Heldenmuth und Ruhm!“ fiel Agricol ein; dann ſetzte er mit tiefbewegter in⸗ niger Stimme hinzu:„wie ſchoͤn und gut iſt es, Dein Sohn zu ſein!“
„Schoͤn?— Das weiß ich nicht; gut?— Nun ja, gut muß es ſein, da ich Dich ſo ungeheuer lieb habe. Und wenn ich mir denke, daß es erſt an⸗ geht! Agricol, ſiehſt Du, mir geht's wie den Leu⸗ ten, die Tagelang gehungert haben; ſie fangen auch nur allmaͤlig an, und koſten„. Richte Dich nur immer ein, tuͤchtig gekoſtet zu werden, Junge, fruͤh und Abends, alle Tage.. Ich kann gar nicht daran denken— alle Tage!— Das blendet mich, das verwirrt mir den Kopf..“
Dieſe Worte machten einen peinlichen Eindruck auf Agricol; er glaubte darin die Ahnung der Tren⸗ nung zu erkennen, von welcher er bedrohet war.
„Du biſt alſo gluͤcklich: Herr Hardy iſt im⸗ mer gut gegen Dich?“
„Er?“ antwortete der Schmied;„er iſt der beſte, gerechteſte und edelſte Menſch in der Welt⸗
Wenn Du wuͤßteſt, welche Wunderdinge er in ſei⸗
ner Fabrik ausgefuͤhrt hat; in Vergleich mit andern iſt ſie ein Paradies neben der Hoͤlle.“


