„Verflucht! das iſt mir ſehr fatal. Ich habe wegen wichtiger Dinge mit dem Vater des Ge⸗ nerals zu reden. Weiß man, wohin man ihm ſchreiben kann? Gleich morgen, mein Sohn, mußt Du ihm ſchreiben, daß ſeine Enkelinnen angekom⸗ men ſind. Bis dahin, meine Kinder,“ ſetzte der Soldat zu Roſa und Bianca gewendet hinzu,„wird die gute Frau Euch ihr Bett geben und ſchlechter befindet ihr Euch am Ende hier doch nicht als unterwegs.“
„Du weißt, daß wir uns bei Dir und Ma⸗ dame immer wohl befinden werden,“ ſprach Roſa.
„Und dann denken wir nur an das Gluͤck, endlich in Paris zu ſein, weil wir unſern Vater hier bald ſehen werden,“ ſetzte Bianca hinzu.
„Und bei ſolcher Hoffnung geduldet man ſich, ich weiß fiel Dagobert ein;„aber nach
dem, was Ihr von Paris erwartetet, muͤßt Ihr Euch doch verwundern, Kinder. Bis jetzt ſaht Ihr gar nichts von der prächtigen Stadt, die Ihr Euch vorgeſtellt habt; aber Geduld! Geduld! Ihr werdet Euch uͤberzeugen, daß Paris nicht ſo haßlich iſt, als es hier ausſieht.“
„Die Ankunft des Marſchalls Simon wird Paris fuͤr die Fraͤulein gewiß in eine wahre Gold⸗ ſtadt verwandeln,“ bemerkte Agricol.
„Sie haben Recht, Herr Agricol,“ antwortete Roſa laͤchelnd;„Sie haben es errathen.“
„Sie kennen meinen Namen?“


