Teil eines Werkes 
176. Theil, Der ewige Jude : 5. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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„Nein, mein Kind; ich danke Dir. Aber ich bin recht in Angſt.. Es iſt ſchon halb neun Uhr und Agricol iſt noch immer nicht da?“ Dann ſetzte ſie mit einem Seufzer hinzu:„er arbeitet ſich zu Tod fuͤr mich.. Ich bin recht ungluͤcklich, armes Hoͤckchen! Meine Augen ſind ganz hinz. kaum habe ich eine Viertelſtunde gearbeitet, ſo ſehe ich nichts, gar nichts mehr,. ſogar wenn ich dieſe Säcke naͤhe. Es ſchmerzt mich, ſo meinem Sohne zur Laſt zu ſein!“

„Ach, Madame, wenn Agricol Sie ſo reden hoͤrte!“ „Ich weiß es wohl, der gute Sohn denkt nur an mich, und eben das macht meinen Kummer ſo groß.. Und dann denke ich immer, er giebt, um mich nicht zu verlaſſen, den Vortheil auf, den alle ſeine Cameraden bei Herrn Hardy, ſeinem wuͤrdigen und vortrefflichen Herrn, finden. Statt hier in ſeinem traurigen Dachſtuͤbchen zu wohnen, wo es kaum zu Mittag hell iſt, koͤnnte er wie die andern Arbeiter in der Fabrik und fuͤr wenig Geld eine gute, helle, im Winter warme, im Sommer luftige Wohnung mit der Ausſicht in Gärten ha⸗ ben, die er ſo liebt, ungerechnet, daß er von hier ſo weit in die Werkſtatt außerhalb Paris hat, daß es eine Strapaze iſt, ſo weit zu gehen..

„Er vergißt dieſe Strapaze, wenn er Sie kuͤßt, Madame, und dann weiß er, wie werth Ihnen dieſes Haus iſt, in dem er geboren wurde Herr