daß ſie faſt jede Arbeit unmoͤglich macht und doch nicht ſo gefaͤhrlich iſt, daß die Leidende die Ver⸗ guͤnſtigung eines Bettes in einem Hospital ver⸗ dient? Was wird dann aus dieſen Ungluͤckli⸗ chen?— Der Geiſt ſtraͤubt ſich, laͤnger bei ſo grauenhaften Bildern zu verweilen.
Dieſe Unzulaͤnglichkeit des Lohnes, die einzige und entſetzliche Quelle ſo vieler Schmerzen und oftmals ſo vieler Laſter,— dieſe Unzulaͤnglichkeit des Lohnes iſt allgemein, namentlich bei den Frauen, und ich erwaͤhne nochmals, daß es ſich hier nicht um individuelles Elend handelt, ſondern um ein Elend, unter welchem ganze Claſſen leiden. Wir verſuchen in dem Hoͤckchen den geiſtigen und materiellen Zuſtand Tauſender von menſchlichen Weſen zu ſchildern, die in Paris mit vier Francs woͤchentlich leben muͤſſen.
Die arme Arbeiterin fuhrte alſo, trotz den Vor⸗ theilen, die ſie, ohne es zu wiſſen, der Freigebigkeit Agricols verdankte, ein elendes bedauernswerthes Leben. Ihr an ſich ſchon ſchwacher Geſundheits⸗ zuſtand war in Folge ſo vieler Entbehrungen und Leiden tief erſchuͤttert worden und gleichwohl ſtellte ſich Hoͤckchen aus großem Zartgefuͤhle und obwohl ſie das leichte Opfer nicht kannte, das ihr Agricol brachte, als verdiene ſie etwas mehr, als ſie wirklich
verdiente, um Anerbietungen von Unterſtuͤtzungen auszuweichen, die ihr doppelt ſchmerzlich geweſen ₰


