Teil eines Werkes 
176. Theil, Der ewige Jude : 5. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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ſcher Luft, der Feuchtigkeit und der fauligen Aus⸗ duͤnſtungen der Goßſteine war, denn die wenigen und kleinen Oeffnungen im Treppenhauſe ließen kaum ein bleiches Licht, viel weniger Luft herein.

Dieſe ſchmutzigen, kalten und ungeſunden Haͤuſer in dieſem Stadttheile, einem der volkreichſten von Paris, werden meiſt von Arbeitsleuten bewohnt, die da dicht zuſammengedraͤngt leben.

Das Haus, von dem wir ſprechen, war auch ein ſolches.

Zu ebener Erde wohnte ein Faͤrber und die ſchaͤdlichen Ausduͤnſtungen ſeiner Werkſtatt ver⸗ ſchlimmerten den Geſtank in dem Hauſe noch mehr. In den obern Stockwerken befanden ſich kleine Handwerkerwirthſchaften und einige Arbeiter, die zu Hauſe arbeiteten. In einem Stuͤbchen des vier⸗ ten Stockes wohnte Franzisca Baudoin, Dagoberts Frau.

Ein Talglicht erhellte dieſe beſcheidene Woh⸗ nung, die aus einer Stube und einer Kammer be⸗ ſtand. Agricol hatte ein Dachſtuͤbchen fuͤr ſich.

Die Wand, an welcher das Bett ſtand, war mit einer alten grauen Papiertapete bekleidet, die hier und da uͤber Mauerſpruͤngen zerriſſen warz kleine Vorhänge an einem eiſernen Stabe verhuͤll⸗ ten die Fenſter; der nicht gebohnte, ſondern ge⸗ ſcheuerte Fußboden hatte ſeine Mauerſteinfarbe be⸗ halten; an dem einen Ende des Stuͤbchens ſtand ein runder gußeiſerner Ofen mit einem Topfe, in