——
mie. Ja, unſer Eins geht auch nicht auf Roſen, wenn man in ſolchem Wetter Weihwaſſer an der Kirche zu reichen hat!“
„Das Aemtchen wirft aber doch was ab.“
„Jetzt geh! Gut Gluckt Vergiß nicht, Nr. 5.; der ſchmale Eingang neben dem Laden des Fär⸗ bers.“
„Ich weiß ſchon, ich weiß ſchon.“
Und die beiden Maͤnner trennten ſich. Der eine ging auf den Kloſterplatz, der andere dagegen ſchritt nach dem Ende des Gaͤßchens an der Straße Saint Merty zu. Auch fand er bald die Num⸗ mer des Hauſes, das er ſuchte, eines hohen ſchma⸗ len Hauſes, das, wie alle in dem Gäßchen, ein elendes, aͤrmliches Ausſehen hatte.
er Mann ging vor dem Eingange des Hauſes Nr.. auf und ab.
enn das Aeußere dieſer Haͤuſer nichts weni⸗ ger als einladend iſt, ſo laßt ſich das ſchreckliche, ekelhafte Innere gar nicht beſchreiben. Namentlich befand ſich das Haus Nr. 5. in einem entſetzlichen Zuſtande des Verfalles und der Unreinlichkeit.
Das Waſſer, das aus den Waͤnden ſchwitzte, tropfte auf die finſtere ſchmutzige Treppe. Im zwei⸗ ten Stocke hatte man auf den kleinen Vorſaal etwas Stroh gelegt, damit man die Fuße darauf abſtrei⸗ chen könnte, aber dieſes Stroh war allmälig ganz verdorben und vermehrte den unbeſchreiblich widri⸗ gen Geruch, der eine Folge des Mangels an fri⸗


