an der Ecke einer jener ungeheuern Mauern ſtan⸗ den, wechſelten einige Worte mit einander.
„Verſtanden?“ fragte der Eine.„Du bleibſt in dem Gäßchen, bis Du ſie haſt in Nr. 5. hin⸗ eingehen ſehen.“
„Ganz recht.“
„Und wenn ſie hineingegangen ſind, ſteigſt Du zu der Franzisca Baudoin hinauf, um Dich noch genauer zu unterrichten.“
„Unter dem Vorwande, ſie zu fragen, ob die buckelige Näherin, die Schweſter der ſogenannten Laͤrm⸗Koͤnigin, nicht da wohne.“
„Ganz gut.. Suche vor allen Dingen genau die Wohnung dieſes Mädchens von der Buckeligen zu erfahren, denn das iſt von großer Wichtigkeit.. Die Maͤdchen ihrer Art fliegen aus wie Voͤgel und man verliert dann gleich ihre Spur.“
„Ganz unbeſorgt.. Ich werde mein Moͤgliches bei der Buckeligen thun, um zu erfahren, wo ihre Schweſter wohnt.“
„Um Dir mehr Muth zu machen, will ich in dem Wirthshauſe dem Kloſter gegenuͤber warten, um da nach Deiner Ruͤckkunft ein Glas Gluͤhwein mit einander zu trinken.“
„Das ſchlage ich nicht aus, denn es iſt eine teufelmaͤßig kalte Nacht.“
„Ja, ſchon heute fruͤh geftor mir das Waſſer an meinem Wedel und ich ſaß auf meinem Stuhle an der Kirchenthuͤre ſtarr und ſteif wie eine Mu⸗
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