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„In Ihren Traͤumen?“.
„Gewiß,— als Sie uns ſo gute Lehren ga⸗ n
„Ihre Worte, deren wir immer gedachten, ha⸗ ben uns auch getroͤſtet und uns Muth gegeben, wenn wir ſeitdem in Noth waren, im Gefaͤng⸗ niſſe.“
„Haben Sie uns nicht aus dem Gefängniſſe in Leipzig gefuͤhrt in jener Nacht, die ſo finſter war, daß wir Sie nicht ſehen konnten?“
„Ich?“
„Wer ſonſt waͤre uns und unſerm alten Freunde zu Hilfe gekommen?“
„Wir ſagten ihm wohl, daß Sie ihn lieben wuͤrden, weil er uns liebte, ob er gleich nicht an Engel glauben wollte.“
„Deshalb furchteten wir uns auch dieſen Mor⸗ gen im Sturme faſt gar nicht.“
„Wir erwarteten Sie.“
„Dieſen Morgen, ja, meine Schweſtern, hat Gott mir die Gnade erwieſen, mich Ihnen zu Hilfe zu ſenden; ich kam aus Amerika; aber in Leipzig bin ich nicht geweſen,— ich habe Sie alſo nicht aus dem Gefaͤngniſſe befreit. Sagen Sie mir, Schweſtern,“ ſetzte er laͤchelnd hinzu,„wofuͤr halten Sie mich?“
„Fuͤr einen guten Engel, den wir ſchon im
Traume geſehen haben und den unſere Mutter uns vom Himmel ſandte, damit er uns beſchutze.“


