Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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die Hand gereicht, um ihn bei dem Erklimmen der Felſen zu unterſtuͤtzen.. Leider hatte Beide die Kraft verlaſſen und der Soldat war von einer Woge wieder zuruͤckgeriſſen worden.

Der Anblick Gabriels war ein neuer Gegen⸗ ſtand der Ueberraſchung fuͤr Rodin, der bei Seite getreten war, um Alles beobachten zu können. Aber dieſe Ueberraſchung war eine freudige; er empfand eine ſo große Freude, den Miſſionair aus einem gewiſſen Tode gerettet zu ſehen, daß der ſchmerz⸗ liche Eindruck, den der Anblick der Toͤchter des Ge⸗ nerals Simon auf ihn gemacht hatte, ſich allmaͤlig milderte.(Man hat nicht vergeſſen, daß nach den Plaͤnen Rodins Gabriel am 13. Februar in Paris ſein ſollte.)

Der Verwalter und deſſen Frau, die der An⸗ blick der Waiſen tief ruͤhrte, traten eilig zu ihnen⸗

Herr! Herr! Eine gute Nachricht! rief ein Knecht, der jetzt hereintrat.Es ſind noch zwei Schiffbruͤchige gerettet!

Gott ſei gelobt! ſprach der Miſſionair.

Wo ſind ſie? fragte der Verwalter, indem er nach der Thuͤre hinging.

Einer kann gehen und er folgt mir mit Ju⸗ ſtin, der ihn fuͤhrt; der andre iſt an den Felſen verwundet worden.. Man traͤgt ihn auf einer Trage her..

Ich werde ihn in den untern Saal bringen