Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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nate alt war und um ſeine ſchoͤne Stirn lief wie eine purpurne Schnur. Noch mehr! Seine Haͤnde waren durch eine Kreuzigung grauſam durchſtochen und ſeine Fuͤße hatten dieſelbe Verſtuͤmmelung er⸗ litten und er ging mit ſo großer Anſtrengung, weil auf den ſpitzen Felſen, uͤber die er hatte ſtei⸗ gen muͤſſen, ſeine Wunden wieder aufgegangen waren.

Dieſer junge Mann war Gabriel, der Prieſter und Miſſionair, der Adoptivſohn der Frau Da⸗ goberts.

Gabriel war Prieſter und Maͤrtyrer, denn es giebt auch noch in unſern Tagen Maͤrtyrer, wie damals, als die Cäſaren die erſten Chriſten den Loͤwen und Tigern des Circus vorwarfen. Maͤnner aus dem Volke, denn aus ihm geht faſt immer die heldenmuͤthige und uneigennuͤtzige Aufopferung hervor, Maͤnner aus dem Volke fuͤhlen ſich durch einen Beruf, der achtbar iſt wie alles Mu⸗ thige und Ehrliche, getrieben, und begeben ſich in alle Theile der Welt, um den Glauben da zu verbreiten und der Folter und dem Tode zu trotzen.

Wie viele von ihnen ſind als Opfer der Wil⸗ den gefallen, unbekannt und unbeachtet, in den Wildniſſen der beiden Welten! Und fur dieſe ge⸗ meinen Streiter des Kreuzes, die nichts als ihren Glauben und ihre Unerſchrockenheit haben, giebt es keine Ruͤckkehr und wenn ſie dennoch

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