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„Das iſt es auch, denn die Matroſen ſind nicht ſo gekleidet..“
„Uebrigens halte ich meinen Helden, wenn auch das Schiff, auf dem er ſich befand, ein eng⸗ liſches war, fur einen Franzoſen, denn er ſpricht unſere Sprache wie Du und ich. Die Thraͤnen traten mir in die Augen, als die Mädchen wieder zu ſich kamen. Als ſie ihn ſahen knieten ſie vor ihm niederz es war, als ſaͤhen ſie ihn andächtig an und als dankten ſie ihm, wie man zu Gott betet. Dann ſahen ſie ſich um, als ſuchten ſie Jemandenz darauf ſprachen ſie einige Worte mit einander und fielen einander ſchluchzend in die Arme.“
„Welches Ungluͤck! Ach Gott, wie Viele moͤgen verungluͤckt ſein!“
„Als wir uns von der Kuͤſte entfernten, hatte das Meer ſieben Leichen, ſo wie Truͤmmer und Kiſten an's Land geworfen. Ich habe die Zollwaͤchter benachrichtigen laſſen; ſie werden den ganzen Tag dableiben, und wenn, wie ich es hoffe, noch andere Schiffbruͤchige entkommen, ſie hierher ſchicken„ Aber horch! Ich glaube Stimmen zu hoͤren Ja, es ſind unſere Schiffbruͤchigen.“
Der Verwalter und ſeine Frau eilten an die Thuͤre des Zimmers, das auf eine lange Galerie ging, waͤhrend Rodin, der krampfhaft an den plat⸗ ten Naͤgeln kauete, mit Beſorgniß und Unwillen die Ankunft der Schiffbruͤchigen erwartete. Bald bot ſich ſeinen Blicken ein ergreifendes Bild dar⸗
Der ewige Jude. Iv. 8


