Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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K.

ſie keine Aeltern mehr, denn ſie ſind ſchwatz ge⸗ kleidet..

Ah in Trauerkleidung? ſprach Herr Rodin mit einer neuen Bewegung vor ſich hin.

So jung und verwaiſet! fiel Mad. Dupont ein, indem ſie ſich Thraͤnen aus den Augen wiſchte.

Da ſie ohnmaͤchtig waren, ſo trugen wir ſie weiter hin, an eine Stelle, wo der Sand recht trocken war.. Während wir uns damit beſchaͤftigten, ſahen wir den Kopf eines Mannes an einer Klippe erſcheinen; er bemuͤhete ſich, an derſelben hinaufzu⸗ klettern, und hielt ſich mit einer Hand daran feſt; man eilte ihm zu Hilfe, und es war die hochſte Zeit, denn ſeine Kräfte waren erſchöpft und er ſank unſern Leuten matt in die Arme. Ihn nannte ich einen Helden, denn er hatte ſich nicht begnuͤgt, die beiden jungen Maͤdchen mit bewundernswuͤrdigem Muthe zu retten, ſondern auch den Verſuch ge⸗ macht, eine dritte Perſon zu retten, und war des⸗ halb unter die Klippen zuruͤckgekehrt, an denen ſich das Meer bricht. Aber ſeine Kraͤfte reichten nicht aus, und wenn unſere Leute nicht gekommen waͤren, hatte ihn die Flut von den Felſen, an die er ſich anklammerte, gewiß hinweggeriſſen.

Du haſt Recht, der Mann iſt ſehr muthig geweſen.

Rodin ſtand da, den Kopf auf die Bruſt ge⸗ ſenkt, und ſchien an der Unterhaltung gar keinen Antheil zu nehmenz ſeine Beſturzung und ſein