fen, aber verſuchen muß man es doch. ten Sie mich, Herr Rodin?“
„Ich wuͤrde es fuͤr eine Pflicht halten, wenn ich Ihnen irgend wie nuͤtzlich ſein koͤnnte; aber bei meinem Alter und meiner Schwäche kaun ich ſo gut wie nichts thun,“ antwortete Rodin, der durch⸗ aus keine Luſt hatte, ſich dem Sturme auszuſetzen. „Ihre wird mir unterdeß ſagen, wo das gruͤne Zimmer iſt; ich hole dort die Gegenſtände, welche ich ſuche, und reiſe ſogleich wieder nach Paris ab, da ich große Eile habe.“
„Nun, meinetwegen. Katharine wird Sie fuͤh⸗ ren. Laß Du die große Glocke laͤuten,“ ſagte der Verwalter zu der Magd,„alle Leute ſollen mit Seilen und Hebebaͤumen hinunter an die Kuͤſte kommen.“
„Ja, guter Mann, aber wage nicht zu viel.“
„Gieb mir einen Kuß, das wird mir Gluͤck bringen,“ ſagte der Verwalter.
Dann eilte er mit den Worten hinaus:
„Schnell! Schnell! Es iſt vielleicht ſchon kein Bret mehr von den Schiffen uͤbrig.“
„Meine werthe Frau, wollten Sie wohl die
Beglei⸗
Gefälligkeit haben, mich in das gruͤne Zimmer zu
fuͤhren?“ ſagte der ganz ruhig gebliebene Rodin. „Folgen Sie mir,“ antwortete Katharine, in⸗ dem ſie Thränen aus den Augen wiſchte, denn ſie titterte uͤber das Schickſal ihres Mannes, deſſen tollkuhnen Muth ſie ſchon kannte.


