Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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aufſtand;„Kanonenſchuͤſſe! Wahrſcheinlich ſucht ein Schiff Hilfe oder verlangt einen Lotſen.“

„Lieber Mann,“ ſagte die Frau des Verwal⸗ ters, die ſchnell hereintrat;„von der Terraſſe aus ſieht man auf dem Meere ein Dampfboot und ein faſt ganz entmaſtetes Segelſchiff.. Die Wellen treiben ſie nach der Kuͤſte zu; der Dreimaſter thut Nothſchuͤſſe,— er iſt verloren.“

„Das iſt ſchrecklich! Und nichts thun, hoͤch⸗ ſtens einem Schiffbruͤchigen beiſtehen zu koönnen!“ rief der Verwalter aus, indem er ſeinen Hut nahm und ſich zum Fortgehen anſchickte.

„Kann den Schiffen keine Hilfe geleiſtet wer⸗ den?“ fragte Rodin.

„Hilfe? Wenn ſie auf die Klippen hier geriſ⸗ ſen werden, wird ſie keine menſchliche Macht retten koͤnnen. Seit der Tag⸗ und Nachtgleiche ſind ſchon zwei Fahrzeuge hier an der Kuͤſte unterge⸗ gangen.“

„Untergegangen? Mit Mann und Maus? Das iſt ſchrecklich!“ ſprach Rodin.

„Bei dem Sturme bleibt den Paſſagieren lei⸗ der geringe Hoffnung; indeß,“ ſagte der Verwalter zu ſeiner Frau,„ich will mit den Leuten an die

Füuͤſte gehen und einige der Unglücktichen zu retten ſuchen. Laß in mehreren Zimmern Feuer anmachen,

halte Wäſche, Kleidungsſtücke und alles Nothige bereit. Ich wage zwar nicht auf Rettung zu hof⸗