Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Sie, wie Sie ſehen, auch nicht nutzlos ſein wird; denn ich wiederhole Ihnen und werde Ihnen be⸗ weiſen, daß ich Sie in Ihrer Verwalterſtelle zu erhalten vermag.“

„Sehen Sie,“ erwiederte Dupont nach eini⸗ gem Nachdenken,„Sie ſind ſo offenherzig und ſo gefaͤllig, daß ich auch offen ſein will. So ſehr der Pfarrer von Danicourt in der Gegend geachtet und geliebt wird, ſo ſehr wird der von Roiville, fuͤr deſ⸗ ſen Bevorzugung ich wirken ſoll, wegen ſeiner Un⸗ duldſamkeit gefuͤrchtet. Und dann..“

„Nun?“

„Man ſagt..“

„Was ſagt man?“

„Man ſagt, er ſei ein Jeſuit.“

Rodin lachte bei dieſen Worten ſo herzlich, daß der Verwalter erſchrak, denn das Geſicht Rodins hatte einen ganz eigenthuͤmlichen Ausdruck, wenn er lachte.

„Ein Jeſuit!“ wiederholte Rodin mit er⸗ neuertem Lachen,„ein Jeſuit! Wie können Sie, Herr Dupont, ein verſtaͤndiger, kluger und erfah⸗ rener Mann, an ſolche Albernheiten glauben? Ein Jeſuit! Giebt es denn Jeſuiten? jetzt zumal? Koͤn⸗ nen Sie an dieſe Jacobinergeſchichten, an dieſe Schreckbilder des alten Liberalismus glauben? Sie haben das gewiß in dem Conſtitutionnel geleſen.“ „Man ſagt aber doch..“

„Mein Gott, man ſagt Vieles; aber kluge und