Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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hier zu bleiben.. Ich gebe Ihnen mein Ehren⸗ wort und— was ich verſpreche, halte ich.“

„Ich zweifle nicht daran, daß Sie dies vermoͤ⸗ gen,“ antwortete Dupont, den der Ton und Aus⸗ druck der Worte Rodins uͤberzeugten,„aber ich moͤchte doch wiſſen..“

„Noch ein Wort,“ unterbrach ihn Rodin,„ich muß und will offen ſein und Ihnen ſagen, warum ich Werth auf die Wahl lege, die ich Sie zu un⸗ terſtuͤten bitte. Es wuͤrde mir leid thun, wenn Sie den Schatten von einer Intrigue darin ſuch⸗

ten. Es handelt ſich blos um eine gute That.

Der Pfarrer von Roiville, fuͤr den ich Ihre Mit⸗ wirkung in Anſpruch nehme, iſt ein Mann, fuͤr den ſich der Herr Abbé von Aigrigny ſehr intereſ⸗ ſirt. Ob er gleich ſehr arm iſt, erhaͤlt er doch ſeine

alte Mutter. Wuͤrde ihm das Seelenheil der Frau

von Sainte⸗Colombe anvertraut, ſo wuͤrde er weit wirkſamer als ein Anderer daran arbeiten, denn er beſitzt große Geduld und ſpricht äußerſt ſalbungs⸗ voll; auch wuͤrde er offenbar durch dieſe wuͤrdige Dame einige Gaben erhalten, die dann ſeiner alten Mutter zu Gute kämen. Das iſt das Geheim⸗ niß dieſer großen Intrigue. Als ich erfuhr, daß die Dame geneigt ſei, dieſe Beſitzung zu kaufen, die an das Kirchſpiel unſeres Schutzlings grenzt, ſchrieb ich ſogleich an den Herrn Marquis; er erinnerte ſich Ihrer und ſchrieb mir, ich moͤchte Sie bitten,

ihm dieſe kleine Grfäligkeit zu erweiſen, die für †

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