ſie, wie ich ſagte, der Achtung und Verehrung wuͤrdig macht; denn gewiß iſt nichts achtungswuͤr⸗ diger, als aufrichtige, dauernde Reue. Aber wir beduͤrfen Ihres Beiſtandes, mein lieber Herr Du⸗ pont, wenn das Seelenheil der Dame wirklich er⸗ reicht werden ſoll..“
„Meines Beiſtandes? Was konnte ich.2
„Sie koͤnnen viel dazu beitragen und zwar auf folgende Weiſe: Das Dorf hier, das in gleicher Entfernung von zwei Kirchſpielen liegt, hat kein Gotteshaus. Die Frau von Sainte⸗Colombe, welche unter den beiden Geiſtlichen eine Wahl treffen wird, muß ſich nothwendig bei Ihnen und der Frau Du⸗ pont erkundigen, da Sie lange hier wohnen..“
„Da wird die Wahl gar nicht ſchwer ſein.. Der Pfarrer von Danicourt iſt ein vortrefflicher Mann.“
„Das gerade duͤrfen Sie der Frau von Sainte⸗ Colombe nicht ſagen.“
„Nicht?“
„Sie muͤſſen ihr vielmehr fortwaͤhrend den Pfarrer von Roiville, dem andern Kirchſpiele, ruͤh⸗ men, damit ſich die werthe Dame entſchließt, ihm ihr Seelenheil anzuvertrauen.“
„Warum aber nicht lieber dem andern?“
„Warum? Das will ich Ihnen ſagen. Wenn es Ihnen und Ihrer Frau gelingt, daß die Frau von Sainte⸗Colombe dieſe Wahl trifft, welche ich wuͤnſche, ſo können Sie darauf rechnen, Verwalter


