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„Wer weiß!“
„Ich weiß es.“
„Du irrſt Dich.. Die Englaͤnder haben Dei⸗ nen Vater getoͤdtet;— er war Koͤnig;— man hat Dich gefangen geſetzt, man hat Dich verbannt, — Du beſitzeſt nichts mehr.“
Die Zuͤge Dſchalmas verduͤſterten ſich bei die⸗ ſer ſchmerzlichen Erinnerung. Er zuckte zuſammen und ein bitteres Laͤcheln zog uͤber ſein Geſicht.
Der Phanſigar aber fuhr fort:
„Dein Vater war gerecht, tapfer, von ſeinen Unterthanen geliebt, man nannte ihn den Vater des Edelſinnigen und er fuͤhrte dieſen Namen mit Recht. Wirſt Du ſeinen Tod nicht raͤchen? Wird der Haß, der an Deinem Herzen nagt, unfrucht⸗ bar ſein?“
„Mein Vater iſt mit den Waffen in der Hand geſtorben und ich habe ſeinen Tod an den Eng⸗ laͤndern geraͤcht, die ich im Kriege toͤdtete. Der, welcher fuͤr mich meinen Vater erſetzte und der auch fur ihn gekäͤmpft hat, ſagt mir, es wuͤrde unſinnig ſein, wenn ich mit den Englaͤndern kaͤmpfen wollte, um mein Reich wieder zu erobern. Als ſie mich in Freiheit ſetzten, habe ich geſchworen, Indien nie wieder zu betreten, und ich halte meine Eide.“
„Die, welche Dich beraubt, Dich gefangen ge⸗ ſetzt, Deinen Vater getödtet haben,— ſind Men⸗ ſchen.. Es giebt andere Menſchen, an denen Du


