den Ruͤcken eines ſchwarzen Sclaven mit Peitſchen⸗ hieben zerriß, trat ein kleiner alter Mann, ein Kaufmann aus Batavia, aus ſeinem Landhauſe, um in die Stadt zuruͤckzukehren. In ſeinem Pa⸗ lankin nahm er traͤge und ungereizt die traurigen Liebkoſungen zweier jener Maͤdchen hin, mit denen er ſeinen Harem bevoͤlkert und die er den Familien abkauft, welche zu arm ſind, um ſie ernaͤhren zu koͤnnen. Der Palankin, in welchem der kleine alte Mann mit den beiden Maͤdchen war, wurde von zwoͤlf ruͤſtigen Burſchen getragen. Bruder, hier giebt es Mutter, die aus Armuth ihre Toͤchter ver⸗ kaufen, Sclaven, die gepeitſcht werden, Menſchen, die wie Laſtthiere andere Menſchen tragen; das gute Werk wird in dieſem Lande gedeihen.“ „In dieſem Lande und in jedem Lande des Druckes, der Armuth und der Sclaverei.“ „Koͤnnten wir alſo doch Dſchalma unter uns aufnehmen, wie es uns Mahal, der Schmuggler, gerathen hat,“ ſagte der Hinduz„unſere Reiſe nach Java wuͤrde dann doppelt gewinnreich ſein, denn wir wuͤrden, ehe wir abreiſen, jenen unternehmen⸗ den und kuͤhnen Juͤngling, der ſo viele Gruͤnde hat, die Menſchen zu haſſen, zu den Unſerigen zählen.“ „Er wird kommen und wir wollen ſeinen Haß noch mehr aufſtacheln.“ —„Ihn an den Tod ſeines Vaters erinnern..“ „An die Ermordung der Seinigen..“ Der ewige Jude. IV. 3
Teil eines Werkes
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


