Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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eine Spur unſerer Anweſenheit zuruͤcklaſſen und vor unſerer Abreiſe das„gute Werk“ auf dieſer Inſel gruͤndenz es wird ſchnell gedeihen, denn das Elend iſt hier groß und die Holländer ſind ſo raub⸗ ſuͤchtig als die Engländer. Bruder, ich habe in den ſumpfigen Reisfeldern, welche denen, die ſie bebauen, immer toͤdtlich ſind, Menſchen geſehen, welche die Noth zu dieſer moörderiſchen Arbeit zwang; ſie waren bleich wie Leichen, und einige, welche durch Krankheit, Anſtrengung und Hunger ermattet waren, ſanken nieder, um nie wieder aufzuſtehen. Bruder, in dieſem Lande wird„das gute Werk“ gedeihen!“

„Am vorigen Abend,“ nahm der Meſtize wie⸗ der das Wort,„war ich am Ufer des Sees hinter einem Felſen. Da kam ein junges Weib; nur einige Lumpen bedeckten kaum ihren Buſen und ihren hagern, von der Sonne verbrannten Leib; auf den Armen hielt ſie ein kleines Kind, das ſie weinend an ihren ausgetrockneten Buſen druckte. Sie kuͤßte das Kind drei Mal und ſagte: Du ſollſt nicht ſo ungluͤcklich ſein als Dein Vater; dann warf ſie es in das Waſſer. Es ſchrie und ver⸗ ſchwand. Bei dem Schrei ſprangen die Caimans, die im Rohr verſteckt lagen, luſtig in den See Bruder, hier tödten die Muͤtter ihre Kinder aus Barmherzigkeit, in dieſem Lande wird„das gute Werk“ gedeihen.“

„Dieſen Morgen,“ ſprach der Neger,„als man