„Immer dieſer Traum!“ ſagte Faringhea zu dem Neger;„immer die Erinnerung an dieſen Mann!“
„An welchen Mann?“
„Erinnerſt Du Dich nicht, daß der grimmige Oberſt Kennedy, der Henker der Hindu, vor funf Jahren an das Ufer des Ganges gekommen war, um mit zwanzig Pferden, vier Elephanten und funfzig Dienern den Tiger zu jagen?“*
„Ja, ja,“ ſagte der Neger,„und wir drei, Menſchenjäger, hielten eine beſſere Jagd als er.. Kennedy mit ſeinen Pferden, Elephanten und zahl⸗ reichen Dienern bekam den Tiger nicht,— wir aber bekamen den unſerigen,“ ſetzte er mit unheim⸗ licher Stimme hinzu..„Kennedy, dieſer Tiger mit dem Menſchengeſichte, fiel in unſern Hinterhalt und die Bruͤder vom guten Werke brachten dieſe
ſchoͤne Beute ihrer Göͤttin Bohwanie.“
„Wir hatten eben die Schnur um den Hals Kennedys zum letztenmale zuſammengezogen, als
wir, wie Du Dich erinnern wirſt, plötzlich jenen
Reiſenden erblickten.. Er hatte uns geſehen und
wir mußten ihn aus dem Wege raͤumen. Seit
dem,“ fuhr Faringhea fort,„verfolgt ihn die Er⸗ innerung an jenen Mord im Traume“— und er zeigte auf den ſchlafenden Hindu.
„Er verfolgte ihn auch im Wachen,“ ſagte der
Neger, indem er Faringhea mit bedeutungsvollem Blicke anſah.
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