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einen grimmigen Ausdruck; ein Augenpaar von gläͤnzendem ſchwarzen Schiefer iſt in das graue Geſicht eingeſetzt; der große, tiefe Mund iſt maß⸗ los aufgeſperrt und Schlangen niſten zwiſchen ſei⸗ nen Steinlippen; man erkennt darin im Mondes⸗ lichte ein häßliches Gewimmel und Geringel.
Ein breiter Guͤrtel mit ſymboliſchen Verzie⸗ rungen umgiebt den Leib dieſer Bildſaͤule und traͤgt an der rechten Seite ein langes Schwerdt. Dieſer Rieſe ſtreckt vier Arme von ſich und traͤgt in den vier großen Haͤnden einen Elephantenkopf, eine zuſammengerollte Schlange, einen Menſchenſchädel und einen reiherartigen Vogel.
Der Mond, der dieſe Statue von der Seite beleuchtet, umgiebt ſie mit hellem Lichte, das die grimmige Seltſamkeit derſelben noch grauenhafter macht.
Hier und da an den halbzuſammengeſturzten Mauern ſieht man einige Bruchſtuͤcke von Basre⸗ liefs ebenfalls von Stein; eines der am beſten er⸗ haltenen ſtellt einen Mann mit Elephantenkopfe und Fledermausflugeln dar, welcher ein Kind ver⸗ zehrt.
Es kann nichts Schauerlicheres geben, als dieſe Ruinen, die mit entſetzlichen Sinnbildern be⸗ deckt und von dunkelgruͤnen Baumgruppen umge⸗ ben ſind, im Mondeslichte bei tiefer naͤchtlicher Stille. 8


