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Fünftes Kapitel. Die Ruinen von Fſchandi.
Auf das Gewitter am Mittage, deſſen Annä⸗ herung fuͤr die Plaͤne des Wuͤrgers auf Dſchalma ſo vortheilhaft geweſen, iſt eine ſtille heitere Nacht gefolgt.
Die Mondesſcheibe ſteigt langſam hinter einem Haufen impoſanter Truͤmmer empor, die in einem. dichten Walde, ungefähr drei Stunden von Bata⸗ via, auf einem Huͤgel liegen.
Gewaltige Stinſchichten, verwitterte hohe Mau⸗ ern von gebrannten Steinen und von Pflanzen uber⸗ wucherte weite Hallen treten ſcharf von dem ſilber⸗ nen Lichtſchimmer hervor, der am Horizonte mit dem klaren Himmelblau verſchmilzt.
Einige Mondſtrahlen, welche durch die Oeff⸗ nung einer dieſer Hallen hereinfallen, beleuchten zwei rieſenhafte Bildſaͤulen, die am Fuße einer un⸗ geheuern Treppe ſtehen, deren aus den Fugen ge⸗ wichene Stufenplatten faſt ganz unter dem Graſe, dem Mooſe und Gebuͤſch verſchwinden.
Die Ueberreſte einer dieſer Bildſaͤulen, die in der Mitte abgebrochen iſt, liegen am Boden; die andere ſteht noch ganz und gewaͤhrt einen grauen⸗ vollen Anblick.
Sie ſtellt einen Mann im rieſenhaften Ver⸗ hältniſſe dar; der Kopf iſt drei Fuß hoch und hat


