„det? Wenn man durch die Ungerechtigkeit und „Schlechtigkeit der Menſchen dazu genoͤthiget wird, „muß man ſich durch den Gedanken troͤſten, daß „wir die irdiſchen Guͤter doch nur zur Ehre Gottes „zu erhalten ſuchen, waͤhrend dieſe Guͤter in den „Händen unſerer Feinde gefährliche Mittel des Ver⸗ „derbens und des Aergerniſſes ſind.
„Ich mache damit uͤbrigens nur einen demuͤ⸗ „thigen Vorſchlag; ſelbſt wenn mir die Moͤglichkeit „gegeben waͤre, in Bezug auf dieſe Außenſtände „die Initiative zu ergreifen, wuͤrde ich nicht von „ſelbſt handeln, denn mein Wille gehoͤrt nicht mir, „ſondern wie Alles, was ich beſitze, denen, welchen „ich blinden Gehorſam geſchworen habe.“
Ein leichtes Geraͤuſch draußen unterbrach Jo⸗ ſua und erregte deſſen Aufmerkſamkeit. Er ſtand raſch auf und trat an das Fenſter.
An der Jalouſie wurde draußen dreimal ange⸗ klopft. „Biſt Du es, Mahal?“ fragte Joſua leiſe.
„Ich bin es,“ wurde von außen ebenfalls leiſe geantwortet.
„Und der Malaie?“
„Hat ſeinen Auftrag ausgefuͤhrt..“
„Wahrhaftig?“ rief Joſua mit dem Tone gro⸗ ßer Befriedigung aus.„Weißt Du das gewiß?“
„Ganz gewiß. Kein boͤſer Geiſt iſt unerſchro⸗ ckener und gewandter.“
„Und Dſchalma?“


