Teil eines Werkes 
174. Theil, Der ewige Jude : 3. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Pariſer, wurde ohne Zweifel ein ſehr merkwuͤrdiger

Gegenſtand der Beobachtung ſein.

Wir erwähnen dies, weil Dſchalma, ſeit ſeine Reiſe nach Frankreich beſchloſſen war, nur einen unwandelbaren und brennenden Gedanken hatte in Paris zu ſein in Paris, jener feenhaf⸗ ten Stadt, von der man ſelbſt in Aſien, dieſem feenhaften Lande, ſo viele Wunder erzaͤhlt.

Die jungfräͤuliche und gluͤhende Phantaſie des iungen Hindu wurde beſonders durch den Gedanken an die Franzöſinnen entflammt, an jene ſo ſchöͤ⸗ nen, ſo verfuͤhreriſchen Pariſerinnen, jene Wunder von Eleganz, Anmuth und Reiz, welche, wie man

ſagte, die Pracht der Hauptſtadt der civiliſirten

Welt noch uͤberſtrahlen ſollten.

Auch jetzt, an dieſem warmen prachtvollen Abende, unter Blumen und berauſchenden Wohl⸗ geruͤchen, welche die Schläge ſeines heißen jugend⸗ lichen Herzens noch beſchleunigten, dachte Dſchalma an jene zauberiſchen Weſen, die er ſich unter den idealſten Formen vorſtellte.

Es war ihm, als ſähe er am Ende der Allee,

mitten in dem goldnen Lichte, das die Bäume mit

ihrem Gruͤn uͤberwolbten, anbetungswuͤrdige wol⸗ luſtreiche Geſtalten weiß und ſchlank auf und nie⸗ der ſchweben, die ihm lächelnd mit den roſigen Fin⸗ gerſpitzen Kuͤſſe zuwuͤrfen.

Da konnte er die heißen Gefuhle, die ihn ſeit

einigen Minuten durchſtrömten, nicht mehr zuͤgeln,