Teil eines Werkes 
174. Theil, Der ewige Jude : 3. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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thaͤtige Luft ein und er ſank in einen Schlaf, der um ſo feſter war, da er vorher geſtort worden.

Ein Blitz beleuchtete jetzt mit ſeinem flammen⸗ den Scheine die ſchattige Woͤlbung, welche die Ajupa ſchuͤtzte, und der Wuͤrger beeilte ſich, damit der junge Hindu nicht durch den erſten Donner⸗ ſchlag geweckt werde.

Dſchalma, der auf dem Ruͤcken lag, hatte den Kopf auf ſeine rechte Achſel gelegt und den linken Arm ausgeſtreckt; der Wuͤrger, welcher an der lin⸗ ken Seite kauerte, hoͤrte allmaͤlig auf, ihm Kuͤh⸗ lung zuzufächeln, und zog mit unglaublicher Ge⸗ ſchicklichkeit den weiten langen weißen Muslinaͤr⸗ mel, welcher den linken Arm Dſchalmas verhuͤllte, bis an den Elnbogen zuruͤck. Dann nahm er aus der Taſche ſeiner Beinkleider ein kupfernes Kaͤſt⸗ chen und aus dieſem eine außerordentlich feine und ſcharfe Nadel, ſo wie ein Stuͤck ſchwarzlicher Wurzel.

In dieſe Wurzel ſtach er mehrmals die Nadel hinein und nach jedem Stiche quoll ein weißer klebriger Saft heraus.

Als der Wuͤrger glaubte, daß die Nadel hin⸗ taͤnglich von dieſem Safte durchdrungen ſei, buͤckte er ſich und blies auf den innern Theil des Armes Dſchalma's, um da ein neues Gefuͤhl von Friſche zu erregen, dann machte er mit ſeiner Nadel faſt unbemerklich auf der Haut des ſchlafenden jungen