aber peinigende Gefuͤhl nicht laͤnger ertragen konnte und unwillkuͤhrlich mit der rechten Hand nach dem Geſichte griff, als haͤtte er ein laͤſtiges Inſect ver⸗ ſcheuchen wollen. Aber es fehlte ihm die Kraft; die Hand ſank ihm ſogleich matt und ſchwer wie⸗ der auf die Bruſt.
Der Wuͤrger, welcher an dieſem Zeichen er⸗ kannte, daß er dem gewuͤnſchten Ziele nahe ſei, wiederholte die Beruͤhrungen an den Augenlidern, an der Stirn und an den Schlaͤfen mit gleicher Geſchicklichkeit.
Da kehrte Dſchalma, den die ſchwere Schlä⸗ frigkeit mehr und mehr umfangen und der wahr⸗ ſcheinlich die Kraft oder den Willen nicht mehr hatte, die Hand nach dem Geſichte zu heben, un⸗ willkuhrlich den Kopf herum, der matt auf die rechte Schulter fiel, und ſuchte durch dieſe Veraͤn⸗ derung ſeiner Lage ſich dem unangenehmen Ge⸗ fuhle zu entziehen, das ihn peinigte⸗
Um den Schlaf, den er halb unterbrochen hatte, ſo tief als moͤglich zu machen, ſuchte der Wuͤrger den Vampyr nachzuahmen und bewegte wie einen 3 Fächer ſchnell ſeine beiden Haͤnde vor dem gluͤhen⸗ den Geſichte des jungen Hindu.
Bei dieſem Gefuͤhle unerwarteter und in er⸗ ſtickender Hitze ſo koͤſtlicher Kuhle erheiterten ſich die Zuge Dſchalmas; ſeine Bruſt dehnte ſich aus, ſeine halbgeoffneten Lippen athmeten dieſe wohl⸗


