hin gewendet war, ſtuͤtzte den Kopf auf ſeinen zu⸗ ſammengelegten Armz er mußte erſt, ohne daß er erwachte, genöthiget werden, das Geſicht nach der rechten Seite hin zu wenden, d. h. nach der Thuͤre zu, damit, wenn er halb erwache, nicht gleich ſein
erſter Blick auf den Wuͤrger falle, der, um ſeinen
Plan auszufuͤhren, mehrere Minuten in der Huͤtte bleiben mußte.
Der Himmel verdunkelte ſich mehr und mehr.
Die Hitze erreichte den hoͤchſten Grad und Alles trug dazu bei, Dſchalma in eine Art Betäubung zu verſetzen und die Plaͤne des Wuͤrgers zu beguͤn⸗ ſtigen. Er kniete jetzt neben Dſchalma und be⸗ gann mit der Spitze ſeiner weichen mit Oel gerie⸗ benen Finger die Stirn, die Schlaͤfe und die Augen⸗ lider des jungen Hindu zu beruͤhren, aber ſo außer⸗ ordentlich leicht, daß es kaum zu fuͤhlen war.
Nachdem dieſe Art magnetiſchen Streichens einige Secunden gedauert hatte, quoll der Schweiß reich⸗ licher von der Stirn Dſchalma's; er ſeufzete tief und dann zuckten einige Male die Muskeln ſeines Ge⸗ ſichts, denn jene Beruͤhrungen waren zwar zu leicht, als daß ſie ihn hätten erwecken koͤnnen, ſie erregten aber doch ein unbeſchreibliches Gefuhl von Unbehagen in ihm. 5
Der Wuͤrger, der ſein unruhiges gluͤhendes Auge von ihm nicht abwendete, ſetzte das Strei⸗ chen ſo geduldig und ſo geſchickt fort, daß Dſchalma, obwohl er noch immer ſchlief, dieſes unbeſtimmte,


