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Bald aber verriethen ſeine haͤßlichen Zuͤge den gewaltigen Kampf, der in ihm tobte zwiſchen der Mordluſt, die die kuͤrzliche Ermordung des Selaven noch mehr gereizt hatte, und zwiſchen dem Btefehle, den er erhalten hatte, das Leben Dſchalmas ju ſcho⸗ nen, obgleich der Grund, der ihn in die Ajupa fuͤhrte, fuͤr den jungen Hindu mehr zu fuͤrchten war, als ſelbſt der Tod.
Zweimal griff der Wuͤrger, deſſen Auge von Wildheit flammte und der ſich nur noch nuf die linke Hand ſtutzte, mit der rechten nach dem Ende ſeiner Schnur.
Zweimal aber ließ er die Hand wieder ſinken, die Mordluſt wich vor einem allmächtigen Willen, unter deſſen unwiderſtehlicher Herrſchaft der Malaie ſtand.
Seine Mordluſt mußte bis zum Wahnſinn ge⸗ ſtiegen ſein, denn bei dieſem Zogern verlor er eine
koſtbare Zeit. Dſchalma, deſſen Kraft, Gewandt⸗ heit und Muth bekannt und gefuͤrchtet waren, konnte jeden Augenblick erwachen, und ob er gleich ohne Waffen war, wuͤrde er doch ein ſchrecklicher Gegner fuͤr den Wuͤrger geweſen ſein.
Endlich fugte dieſer ſich; er unterdruckte einen tiefen Seufzer des Vedauerns und ſchickte ſich an, ſeinen Auftrag zu erfuͤllen.
Dieſer Auftrag wurde fuͤr einen Andern un⸗ moͤglich geweſen ſein. 2
Dſchalma, deſſen Geſicht nach der linken Seite


