Teil eines Werkes 
174. Theil, Der ewige Jude : 3. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Ajupa hinaufreichen, die darin verſteckt iſt wie ein Neſt im Graſe.

Es kann nichts Erſtickenderes geben als dieſe mit feuchten Ausduͤnſtungen ſchwer beladene und mit den ſtärkſten und ſchaͤrfſten Geruͤchen geſchwän⸗ gerte Luft; denn der Zimmt⸗ und Ingberbaum, die Stephanotis und die Gardenia, die unter jenen Baͤumen und Lianen mit wachſen, athmen gleich⸗ ſam ihr ſtarkes Arom aus.

Die Ajupa hat ein Dach von großen Bananen⸗ blaͤttern. An dem einen Ende befindet ſich eine vierſeitige Oeffnung, die als Fenſter dient und ſehr fein mit Pflanzenfaſern vergittert iſt, damit die Schlangen und giftigen Inſekten nicht hineinſchluͤ⸗ pfen koͤnnen.

Aus dem Dickicht ragt ein ungeheuerer abge⸗ ſtorbener Baumſtamm empor, der zwar noch ſteht, aber ſich ſtark geneigt hat und deſſen Gipfel das Dach der Ajupa beruͤhrt. Aus jeder Ritze der ſchwarzen runzeligen, moosbewachſenen Rinde iſt eine ſeltſame, faſt phantaſtiſche Blume herausge⸗ wachſen. Der Fluͤgel eines Schmetterlings iſt nicht zarter geaͤdert, nicht glaͤnzender purpurroth gefaͤrbt, nicht ſammetartiger ſchwarz. Die unbekannten Vö⸗ gel, welche man im Traume ſieht, haben keine ſo ſeltſamen Formen als dieſe Orchys, die geflugelten Blumen, welche ausſehen, als wollten ſie von ihren duͤnnen blaͤtterloſen Stengeln davonfliegen. Lange biegſame und runde Cactus, die man fuͤr Schlan⸗