Teil eines Werkes 
173. Theil, Der ewige Jude : 2. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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gens mußte ihm das Geſicht jenes Mannes, der wie dreißig Jahre alt ausgeſehen, ſehr aufgefallen ſein, denn er hatte bemerkt, daß die rabenſchwarzen unter einander verbundenen Augenbrauen gleichſam eine einzige bildeten von einer Schlaͤfe zur andern, ſo daß die Stirn wie mit einem ſchwarzen Strich be⸗ zeichnet ausſah. Das merkt Euch, Ihr werdet ſo⸗ gleich merken, warum.

Ja, Dagobert, wir vergeſſen es nicht, ſagten. die Mädchen in immer großerer Verwunderung.

Ein ſeltſamer Mann mit der ſchwarzgeſtreiften Stirn!

Hort weiter. Der General war fuͤr todt bei Waterloo liegen geblieben. In der Nacht, die er auf dem Schlachtfelde im Wundfieber verbrachte, glaubte er im Mondenſcheine denſelben Mann zu ſehen, wie er ſich uber ihn beuge, ihn ſehr ſanft und ſehr traurig anſehe, das Blut von ſeinen Wunden abtrockne und ſich bemuͤhe, ihn wieder zu beleben. Als Euer Vater, der kaum wußte, was er that, den Pfleger von ſich wies und ſagte, nach einer ſol⸗ chen Niederlage bliebe nichts uͤbrig, als zu ſterben, glaubte er den Mann antworten zu hoͤren: Du mußt fuͤr Eva leben. So hieß Euere Mutter, welche der General in Warſchau zuruͤckgelaſſen hatte, um ſich zu dem Kaiſer zu begeben und mit ihm den Feldzug in Frankreich zu machen.

Wie ſonderbar das iſt, Dagobert! Hat unſer Vater den Mann wiedergeſehen?