ſelbſt ſagte, denn als er den Artilleriſten die Lunte anlegen ſah, knallte auch ſchon der Schuß. aber in demſelben Augenblicke warf ſich ein hochgewach⸗ ſener Mann in Bauerkleidung, den Euer Vater bis dahin nicht bemerkt hatte, vor die Kanone
„Ach der Ungluͤckliche! Welcher ſchreckliche Tod!“
„Ja,“ fuhr Dagobert mit nachdenklicher Miene fort,—„dies mußte kommen.. Er mußte in tau⸗ ſend Stuͤcke zerriſſen werden.. Gleichwohl geſchah es nicht.“
„Was ſagſt Du?“
„Was der General geſagt hat.„Im Augenblick als der Schuß losging,“ hat er mir oft geſagt, „ſchloß ich in unwillkurlichem Schauber die Augen, um den verſtuͤmmelten Leichnam des Ungluͤcklichen nicht zu ſehen, der ſich ſo fuͤr mich opferte. Was aber ſah ich im Pulverdampf, als ich die Augen wieder aufſchlug?— der hochgewachſene Mann ſtand noch immer ruhig an derſelben Stelle und ſah den Artilleriſten mild und traurig an, der mit zuruͤckgebogenem Körper da kniete und ihn entſetzt anſtarrte, als ſähe er den leibhaften Satan vor ſich.. Die Schlacht wuthete fort und ich konnte den Mann nicht wiederfinden,“ ſetzte Euer Vater hinzu.“
„Aber wie iſt das moglich, Dagobert?“
„Das fragte ich den General auch. Er ant⸗ wortete mir, er habe ſich den eben ſo unglaublichen als wahren Vorfall nie erklaͤren koͤnnen. Uebri⸗
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