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raden gehabt, ein tuchtiger Soldat ubrigens— der iſt Koͤnig geworden. Das ſchmeichelte uns, denn wenn's den einen nicht betraf, ſo betraf's den an⸗ dern.. In dieſem Spiel war denn Euer Vater Graf geworden; aber Graf oder nicht Graf, er war der ſchoͤnſte und tapferſte General der Armee.“ „Er war ſchoͤn, nicht wahr, Dagobert? Unſere Mutter ſagte es immer.“
„Ja, aber ganz anders als Euer blonder Schutz⸗ engel. Denkt Euch einen praͤchtigen braunen Mann, und vollends in Paradeuniform! Ihr wuͤrdet ge⸗ blendet worden ſein und Euer Herz waͤre in hellen lichten Flammen aufgelodert. Mit ihm wuͤrde man ſelbſt gegen den lieben Gott angeſprengt ſein,— wenn es der liebe Gott verlangt haͤtte, verſteht ſich,“ ſetzte Dagobert zur Verbeſſerung ſchnell hin⸗ zu, um den Kinderglauben der Mädchen nicht zu verletzen.
„Und unſer Vater war ſo gut als tapfer, nicht
wahr, Dagobert?“
„Gut?! Kinder, er! das will ich meinen. Er haͤtte ein Hufeiſen in der Hand zerbrochen, wie Ihr eine Karte biegt und an dem Tage, als er ge⸗ fangen genommen wurde, hatte er preußiſche Ka⸗ noniere an ihren eigenen Geſchutzen niedergehauen. Wie ſollte er bei dieſem Muthe und dieſer Staͤrke nicht auch gutmuͤthig ſein?.. Es war alſo vor ungefaͤhr neunzehn Jahren, daß hier in der Naͤhe, an der Stelle, die ich Euch gezeigt habe, ohe wir


