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in das Dorf kamen, der General ſchwer verwun⸗ det, von dem Pferde fiel. Ich folgte ihm als ſeine Ordonanz und eilte ihm zu Hilfe. Fuͤnf
Minuten ſpäter waren wir gefangen genommen
und durch wen? durch einen Franzoſen.“
„Durch einen Franzoſen?“
„Ja, durch einen ausgewanderten Marquis, der Oberſt in ruſſiſchen Dienſten war,“ antwortete Dagobert bitter..„Als dieſer Marquis zu dem Generale trat und zu ihm ſagte:„ergeben Sie ſich einem Landsmann,“ antwortete der Ge⸗ neral:„ein Franzoſe, der gegen Frankreich kaͤmpft, iſt nicht mehr mein Landsmann, ſondern ein Ver⸗ raͤther und einem Verraͤther ergebe ich mich nicht.“ Trotz ſeiner Wunde ſchleppte er ſich zu einem ruſſi⸗ ſchen Grenadier; dieſem uͤbergab er ſeinen Degen und ſagte:„Dir ergebe ich mich.“ Der Marquis wurde vor Wuth ganz blaß im Geſichte.“
Die beiden Maͤdchen ſahen einander mit Stolz an, eine hoͤhere Roͤthe uͤberflog ihre Wangen und ſie riefen aus:„ah, braver Vater! braver Vater!“
„Die Kinder!“ dachte Dagobert, indem er ſtolz den Schnauzbart ſtrich.„Man ſiehr's, daß ſie Soldatenblut in den Adern haben!“. Dann fuhr er fort:„wir waren alſo gefangen. Das letzte Pferd des Generals war unter ihm erſchoſſen wor⸗ den und er beſtieg meinen Schimmel, der an dieſem Tage nicht verwundet worden war. So kamen wir nach Warſchau und dort lernte der General
Der ewige Jube. II. 2
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