Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
Einzelbild herunterladen

165

ſechſten Theil der Mannſchaft haben, die ſie nach der Beſtimmung ihrer Terkeres haben ſollten.

Er fuͤgte hinzu, ich wuͤrde wohl daran thun, mit denen, die er mir mit Namen und Stand be⸗ zeichnete, Freundſchaft zu ſchließen, außer denen, mit denen ich ſchon befreundet ſei; er wolle mir auch eine Anzahl Terkeres fuͤr Kanoniere bewil⸗ ligen, damit ich wie ſie handeln koͤnnte und ſie ſich in ihren Operationen nicht gegen mich ver⸗ läugneten; auf dieſe Weiſe koͤnnte ich allmaͤlig, und ohne daß es auffiele, die Zahl ihrer Truppen, ſo⸗ wie die mehrerer anderer Chefs von ihnen erfah⸗ ren. Er machte mich darauf aufmerkſam, daß dieſe Terkeres nur wegen der Form waͤren, und daß ich daher nur ſagen ſollte, meine Truppen wa⸗ ren in Preveſa, Donitra, Leponte und Cara⸗Feriah vertheilt, damit es nicht noͤthig waͤre, ſo viele Ra⸗ tionen zu liefern, als wenn ſie alle in Janina ge⸗ weſen waren, wo ich in der That zwanzig Mann bei mir haben ſollte, fur die ich die Verpflegung in natura erhalten koͤnnte, während man glaubte, daß die Soldaten in den andern Städten die ihrige dort erhielten. Den Sold ſollte ich ganz in Ja⸗ nina empfangen, nach der Beſoldung meiner zwan⸗ zig Mann aber ihm den Ueberſchuß heimlich zu⸗ ruͤckbringen. Er ließ mir in der That zwei hun⸗ dert funfzig Terkeres als Bimbaſchi uͤber ſo viel Mann ausſtellen. Meine Erkundigungen began⸗ nen ſogleich, und ich werde das Reſultat davon et⸗