— 1t
was weiter unten mittheilen. Ich wurde von ſo vielen Bittſchriften um die Stellen von Beuluk⸗ baſchis uͤberhaͤuft, die ſich anboten, unter meinen Befehlen zu dienen, daß ich nicht wußte, wie ich mich derſelben entledigen ſollte, da ich nur einen Beulukbaſchi, und einen Beirokdar haben konnte, deren erſterer fuͤnf Terkeren und deren zweiter drei Terkeren erhielt; dazu zwoͤlf Soldaten, ſo waren die zwanzig Terkeren, die der Satrap feſtgeſetzt hatte, erfullt. Ich ſagte Ali von meiner Verlegenheit und erklaͤrte ihm, daß dieſe Verfahrungsweiſe un⸗ ſern Abſichten mehr ſchädlich als foͤrderlich ſei. Er fragte mich, was ich fuͤr zweckmaͤßig hielte; ich antwortete ihm, mir entweder die zweihundert funfzig Terkeren, von welchen zweihundert dreißig nur ſcheinbar waͤren, wirklich zu gewähren, oder mir meinen Rang als Bimbaſchi mit Terkeren ab⸗ zunehmen, da mir die abſchläglichen Antworten, zu denen ich gezwungen ſei, Feinde zuziehen muͤß⸗ ten. Der argwoͤhniſche Tyrann ſagte mir hierauf, er ſehe wohl, daß ich den Gebrauch der Terkeres eben ſo angenehm faͤnde, wie die uͤbrigen Bimba⸗ ſchis, daß ich aber nicht durch mein Beiſpiel zu dem ermuthigen duͤrfte, was ich bei den Andern getadelt haͤtte.—„Ich hielt Dich nicht ſchon in dieſem Grade fuͤr einen Osmanli,“ ſetzte er hinzu.
Ich bemerkte ihm hierauf, er ſelbſt hätte den Gedanken der Terkeres gefaßt, und ich ſchluͤge ihm


