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ertheilen wollte, ließ er mich gewoͤhnlich nicht ſetzen ich konnte folglich alle Bewegungen des Derwiſches durch das Fenſter ſehen, an welchem der Tyrann aß. Der Menſch benahm ſich wie ein Wahnſin⸗ niger, drohte mit der Stimme und den Händen, und zog von Zeit zu Zeit ſein Meſſet, das er auf den Weſir zuͤckte, der ihn nicht zu hoͤren ſchien und ihn nicht ſehen konnte. Man haͤtte glauben ſol⸗ len, wenn er viel Geduld mit den Derwiſchen haͤtte, ſo faͤnde er auch Vergnuͤgen daran, die ihrige auf die Probe zu ſetzen, indem er ſie Stunden lang toben ließ, ohne ſie zu hoͤren. Endlich zählte er einige funfzig Rubiens auf, die er ihm durch einen Diener ſchickte; da aber wurde der Derwiſch wuͤ⸗ thend, weil er die Summe zu gering fand. Da der Weſir auf ſein laͤrmendes Verlangen nicht ach⸗ tete, ſetzte der Verwegene ſein Voufboras) an und begann eine fuͤrchterliche Muſik, welche die Stimme des Tyrannen, welcher ruhig mit mir zu ſprechen fortfuhr, ſo ſehr uͤbertobte, daß ich mich genothigt ſah, ihm zuzuſchreien, wenn er dem Derwiſche nicht Still⸗ ſchweigen geboͤte, ſo ſei es uͤberfluͤſſig, mit mir zu ſprechen, denn ich verſtaͤnde doch nichts. Er ſchwieg hierauf, aber ohne einen Befehl in Bezug auf den
*) Ein hohles Horn, in welches die Derwiſche von dem Orden der Roufais in den orientaliſchen Bazars bla⸗ ſen, um die Aufmerkſamkeit der Muſelmänner auf ſich zu ziehen und ihre Barmherzigkeit zu erwecken. Der Ton die⸗ ſes Inſtrumentes iſt eben ſo betäubend als unangenehm


