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wiſches niederzuſeben; er that dies, ohne ein Wort zu ſprechen, und Jener nahm es ebenfalls ſtumm hin. Ali kehrte auf ſeinen Platz zuruͤck, nach dem orientaliſchen Gebrauch auf den Arm des Omir Bey Ounioni geſtuͤtzt, der damals Generaliſſimus ſeiner Truppen war, und auf Hadgi Gebri Effendi, einen ſeiner Miniſter. Sein Geſicht verrieth keine Aufregung. Nachdem der Derwiſch einige Minuten geraucht hatte, ſtand er auf und ging, ohne etwas zu ſagen. Keiner der Anweſenden wagte es in Ge⸗ genwart des Tyrannen hieruͤber eine Bemerkung zu machen, aber dann wurden genug Commentare angeſtellt. Ich habe ſeitdem dieſen Derwiſch oͤf⸗ ters in den Straßen von Janina, ſowie in dem Schloſſe des Despoten gefunden, ohne daß er mir unverſchaͤmter vorgekommen waͤre als alle uͤbrigen.
Eines Tags(1818) ließ Ali Paſcha mich ru⸗ fen, um mir einige Befehle zu geben Als ich in dem ſogenannten Schloſſe Caſtro zu ihm kam, aß er in einem Zimmer des Erdgeſchoſſes, in welchem Niemand als die beiden Sclaven waren, die ihn bedienten; aber vor dem Zimmer am Fenſter ſtand ein Derwiſch und forderte von dem Weſir Geld, auf die roheſte Weiſe und indem er ihn mit Schmaͤhungen uͤberhaͤufte. Der Auftritt hatte ſchon vor meiner Ankunft begonnen und die Fort⸗
ſetzung deſſelben hinderte Ali nicht, ruhig zu eſſen
und mit mir zu ſprechen. Ich ſtand dem Paſcha gegenuͤber, denn wenn er mir nur ſeine Befehle


