er beharrte bei ſeiner Starrkopfigkeit, ſtieß den prachtvollen Narguile, den ein Diener ihm zu Fuͤ⸗ ßen ſtellte, mit dem Fuße von ſich, ſo daß die Ma⸗ ſchine umfiel, der Deckel aufging und das Waſſer uͤber den reichen Teppich hinlief. Als der Weſir die Hartnäckigkeit dieſes eigenſinnigen Menſchen ſah, befahl er ihm ſeinen eigenen Narguile zu brin⸗ gen. Eben in dem Augenblicke, als Ali Paſcha ſo viele Herablaſſung zeigte, wagte es der Derwiſch, der eben ſo verſchroben als verwegen war, zu ver⸗ langen, daß der Weſir ſelbſt ihm den Narguile bringen ſollte, während mehr als dreißig Diener und ſogar alle Anweſenden ſich beeilt haben wuͤr⸗ den, ihm zu bringen, was er verlangte, um dem Tyrannen dieſe Demuͤthigung zu erſparen. Es fanden Hin⸗ und Herreden Statt, welche wenig⸗ ſtens eine Viertelſtunde währten und mich ſehr un⸗ terhielten. Um ſeine Wuͤrde nicht in den Augen ſeines ganzen verſammelten Hofes zu verletzen, in⸗ dem er die Verrichtung eines Dieners uͤbernahm, bat er den Unverſchamten, ſich an ſeine Seite zu ſetzen, wo aus Ehrfurcht immer rechts und links ein großer leerer Raum war. Das war eine Ehre, die er dem ſonderbaren Menſchen anbot, aber dieſer wollte ſich nicht von der Stelle ruͤhren und zeigte ſich ſo hartnaͤckig in ſeiner auffallenden Laune, daß
der ſtolze, maͤchtige, bejahrte und kränkliche Ali ge⸗
zwungen war, von ſeinem Platze aufzuſtehen, und ſeinen Narguile demuͤthig zu den Fußen des Der⸗


