Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
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er es gewagt haͤtte, einem ſeiner Satelliten zu befeh⸗ len, ſie zum Schweigen zu bringen. Alle dieſe Un⸗ verſchaͤmtheiten fanden ſtets öffentlich Statt, wenn der Paſcha an einem offenen Fenſter ſaß und der Pof ſeines Palaſtes mit Menſchen angefullt warz das kam daher, weil er die groͤßte Vorſicht wegen ſeiner perſoͤnlichen Erhaltung trafz dann eiferten die Derwiſche gegen ihn. Sie waren aber auch in den Saͤlen nicht gemaͤßigter, wie man aus fol⸗ gender Thatſache erſehen wird.

Am Tage des Beiramfeſtes, welches im Som⸗ mer des Jahres 1817 Statt fand, waren alle aus⸗ gezeichneten Perſonen vom Hofe Ali's bei dem Paſcha verſammelt, um ihm zu dem Feſte Gluͤck zu wuͤnſchen, da trat ein bejahrter Derwiſch her⸗ ein, ſchmutzig, halb nackt, mit einer Tigerhaut um die Schultern, kurz in dem Aufzuge eines wahres Derwiſches. Er verſchmaͤhte es, uͤber die Feier⸗ lichkeit des Tages nur ein Wort zu ſagen und ſetzte ſich auf das Sopha, welches nach orientali⸗ ſcher Sitte rings um den Saal herum lief. Die Diener ſtehen auf der vierten Seite. Der Der⸗ wiſch wendete ſich zu den Dienern, welche im Be⸗ griff ſtanden, ihm die kleine Taſſe Kaffee zu brin⸗ gen, die jedem Gaſte uͤberreicht wird, und gebot ih⸗ nen mit lauter Stimme, ihm eine Pfeife zu brin⸗ gen. Der am Hofe Ali's eingefüuhrte Gebrauch erlaubte Niemand, in deſſen Gegenwart zu rau⸗ chen, mit Ausnahme des Mehemed Sfnd⸗ ſeines

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