Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
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und indem man ſich bekreuzte, als ſei die Rede von dem Feinde des Menſchengeſchlechtes. Die heilige Jungfrau ſteh' uns bei, ſagte Noömi,ein Ziegenhirt von Berat, der geſtern ge⸗ gen Abend am andern Ufer des Fluſſes vor dem Schloſſe Debelen vorbeikam, ſah alle Fenſter des Serdls durch die Gitter blitzen, anfangs in blauem, bald aber in rothem Scheine in blutrothem. Marco Ducas machte das Zeichen des Kreu⸗ zes und erwiederte:Die Zauberin gebietet Eblis, ²) wie ich meinen Hunden, und ſie kann die Klarheit des Tages in einen gluͤhenden Ofen verwandeln, wie ihr Sohn, der Loͤwe von Debelen,**) unſere ſchöne Sonne von Gladiſta in eiſigen Nebel, un⸗ ſere fruchtbaren Felder in ode Felſen verwandelt hat, zwiſchen denen wir unſere Kinder auch den wilden Thieren ſtreitig machen muͤſſen, ſagte der Bergbewohner, indem er mit neuer Bitterkeit an die grauſame Verbannung dachte, die ihn nach dem Grucha geworfen hatte. Mit finſterm Weſen ſetzte er endlich hinzu:Gott verwuͤnſche Khamco und ihren Sohn, und entferne uns ſtets von ih⸗ rem Wege, denn da, wo ihr Fuß voruͤbergegangen iſt, kann keine Ernte mehr gedeihen

*) Der Teufel. *) Beiname Ali Paſchas. ) Ein griechiſches Sprichwort, auf die Türken an⸗