einen engen Spalt, durch den mit jedem Augen⸗ blicke Wolken von Schnee und eiskaltem Winde in die Huͤtte ſchlugen.
Der Bergbewohner, ſeine Frau und ſein Sohn chienen aber in dieſem Augenblicke heiter und bei⸗ nahe glucklich zu ſein; das Bewußtſein einer uͤber⸗ ſtandenen Gefahr, das Gluͤck, nach derſelben ver⸗ einigt zu ſein, die Hoffnung auf eine geringe Ver⸗ beſſerung ihrer elenden Epiſtenz, welche ſie durch den unter der Obhut des Tomoros zuruͤckgelaſſe⸗ nen Baͤren zu erhalten hofften;— das Alles trug dazu bei, ihnen die Zukunft unter etwas weniger ſchwarzer Farbe als gewoͤhnlich zu zeigen.
Zwiſchen ſeinem Vater und ſeiner Mutter auf dem Teppich ſitzend, den ſie näher zum Feuer ge⸗ zogen hatten, war Michael wechſelsweiſe der Ge⸗ genſtand ihrer Zaͤrtlichkeit.
Noömi, die Frau des Marco Ducas, ungefähr dreißig Jahr alt, wurde ſchoͤn geweſen ſein ohne die tiefen Spuren und fruhzeitigen Runzeln, welche das Elend und eine harte Arbeit ihren von Natur feinen und zarten Zugen eingeprägt hatten. Sie war in ein weites, zerfetztes Gewand von brauner Wolle gekleidet; auf dem Kopfe trug ſie den rothen Nationalfez, beſetzt mit einer Reihe Muſcheln, welche bei den Armen die Reihen von Gold⸗ oder Sil⸗ berſtucken erſetzen, mit denen die reichen oder wohl⸗ habenden griechiſchen Frauen ihren Kopfputz ſchmuͤk⸗ kenz ihre ſchwarzen Haare fielen in langen Rin⸗


