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Politik es für nothwendig hielt, die Volkerſchaften ſo fortwaͤhrend zu verpflanzen. Obgleich auf ſei⸗ nen Befehl die Bewohner von Gladiſta bei ihrer Ankunft in dieſem Dorfe entwaffnet worden wa⸗ ren, ſchienen die Häuſer des Tchiftlit durch ihre beſondere Lage dennoch nicht minder feſt; denn jede Huͤtte, von den benachbarten Wohnungen ge⸗ trennt, lag, je nachdem die Localitat es erlaubte, auf einem Hügel oder einem Felsſtuͤcke und be⸗ herrſchte auf Flinten chußweite das Terrain rings⸗ umher. So wurd jede Huͤtte zu einer Art von Redoute, zu der man oft nur mit Huͤlfe einer Lei⸗ ter gelangen konnte, welche waͤhrend der Nacht fortgenommen wurde.
Nichts konnte ärmlicher ſein, als die Wohnung des Marco Ducas. Nackte, ſchwarze Waͤnde, ein feuchter, kaum geebneter Fußboden, eine duͤnne Strohmatte, welche der armen Familie zugleich als Sitz und Bett diente; ein Fetzen von einer Decke, ein alter Kaſten, auf dem zwei grobe irdene Vaſen ſtanden, die eine mit Waſſer aus der Voüuſſa, die andere mit Mais gefuͤllt, unter der Aſche geroͤſtet und mit geronnener Ziegenmilch vermiſcht, ein ab⸗ ſcheuliches Gericht, welches Curumane heißt und die gewoͤhnliche Nahrung der Bergbewohner von


