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Bei der fuͤrchterlichen Verletzung ſtieß der Baͤr ein dumpfes Geheul aus, und indem er eine ſeiner Tatzen ſo weit als moglich ausſtreckte, ſchlug er ſeine ſcharfen Krallen in die Schulter des Griechen.
Durch Wuth und Schmerz außer ſich gebracht, verſetzte dieſer dem Baͤren eine neue und ſo tiefe Wunde, daß das Thier hinabſtuͤrzte und den Berg⸗ bewohner nachzog.
gum Gluͤck durch das dichte Lager duͤrrer Blätter, welche das Ufer des Fluſſes bedeckten, ge⸗ mildert, war der Fall nicht gefährlich fuͤr den Griechen. Dennoch haͤtte der Baͤr in ſeinem furchtbaren Todeskampfe den Mann vielleicht zu ſeinem Opfer gemacht, hätten nicht zwei gewaltige Hunde ſich auf das Thier geſtuͤrzt und es nach einem hartnaͤckigen Kampfe, bei dem ſie nicht ohne Wunden blieben, erwuͤrgt.
Michael folgte mit wechſelsweiſe gierigem und angſtlichem Blicke allen Abſchnitten dieſes Kampfes; als er aber den Bären unter dem Dolche ſeines Vaters fallen ſah, ſtieß er einen wilden Freuden⸗ ſchrei aus, und ließ ſich leicht an der Platane hin⸗ abgleiten. Der Bergbewohner fing ſein Kind in ſeine Arme auf, druͤckte es voll Leidenſchaft an ſeine blutende kraͤftige Bruſt, bedeckte es mit Kuͤſſen und rief abermals:„Sieg dem Kreuze!“
Erhabene Worte, welche diesmal nicht mit dem wilden Tone des Triumphes ausgeſprochen


