geſtaͤrkt, als ein Ungluͤcklicher dafuͤr entſchädiat wird(denn ſobald er glaubt, beſitzt er), entſchä⸗ digt wird, ſage ich, durch die ewige Seligkeit, zum Lohne ſeiner Tugend und ſeiner Ergebenheit in ſein Schickſal, zur Vergeltung endlich der Entbeh⸗ rungen, die er hier auf der Welt auf alle Weiſe ertragen wuͤrde; wird man zu laͤugnen wagen, daß dieſer Gott, dieſer Geſetzgeber oder dieſer Menſch nicht auf die chriſtlichſte und troſtreichſte Weiſe die wichtigſte aller menſchlichen Fragen geloͤſt habe, ſie, welche die Quelle aller Staatsumwaͤlzungen iſt, mit einem Worte: die Frage, diejenigen gluͤck⸗ lich und zufrieden zu machen,„die nichts beſitzen,“ und doch auch zugleich die Ruhe derjenigen zu ſichern, welche„etwas be⸗ ſitzen!“
Wird man endlich laͤugnen, ſagte Arthur, der
Philoſoph, der hitzigſte Encyklopaͤbiſt, wird man
laͤugnen, daß jenes zweite Leben, wenn man es, wie ich ſelbſt zugebe, als eine Taͤuſchung oder ein Vorurtheil annimmt, nicht wenigſtens eine bewun⸗ dernswerthe Taͤuſchung iſt, eine troſtreiche Un⸗ wahrheit, ein erhabenes Vorurtheil, welches den feſten Glauben einfloͤßt, daß man die, welche man beweint, wiederſehen wird, und daß unſer Leben nicht mit dem Tode endigt? — Dies waren die religioͤſen Anſichten Ar⸗ thur's.—
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