Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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gluͤckstage auf dieſer Erde verhieß... Chyriſtus, welcher, indem er das himmliſche Königreich unter die große Anzahl derjenigen, die nichts auf dieſer Erde beſitzen, vertheilte, ihnen ein Leben voll Elend durch eine erhabene Ergebung ertraͤglich machte, ſo daß ſie veraͤchtlich auf das ſchwelgeriſche Leben der Reichen herabſahen und ſie beklagten, ſtatt ſie zu beneidenz Chriſtus endlich, welcher an die Stelle des Nichts eine Zukunft.. an die Stelle der Verzweiflung die Hoffnung. an die Stelle des Haſſes die Liebe.. an die Stelle der Ab⸗ ſonderung die Gemeinſchaft ſetzte..

Nach dieſem, ſagte er, belege man nun das glaubende Vertrauen mit dem Namen der Unwiſ⸗ ſenheit, des Vorurtheils oder der Erniedrigung; be⸗ trachte man die Verſprechungen Chriſti als Täu⸗ ſchungen, als Luͤgen, ſo liegt wenig an der Ab⸗ ſcheulichkeit dieſer Benennung.

Unlaͤugbar iſt das wirkliche Gluͤck derjenigen, welche aufrichtig glauben, unlaͤugbar die hohe und troͤſtende Sittenlehre deſſen, was die Philoſophen Täuſchung oder Unwahrheit nennen.

Denn in jeder Geſellſchaft, ſagte Arthur, wird es immer eine nicht zu berechnende Anzahl von Menſchen geben, welche bei allen Huͤlfsleiſtungen Anderer, bei allen Verſprechungen, doch fuͤr ewige Zeit zu Entbehrungen und zum Ungluͤcke beſtimmt ſind. Nun gut! wird man zu läugnen wagen, daß der, welcher, durch die Macht des Glaubens