Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Menſch in ſeinem Stolze die Unfehlbarkeit deſſen, was ein menſchliches Weſen gethan oder geſagt, laͤugnen konnte, ſein Werk der Freiheit, der Liebe und Barmherzigkeit fuͤr göttlichen Urſprungs aus⸗ gab, indem er ſo jedes Laͤugnen in Hinſicht ſeines Urſprunges unter die gewichtigſten Angriffe ſetzte, welche auf dieſe Religion gemacht werden koͤnnten.

Alſo da dieſe herrliche, durch die goͤttliche Mo⸗ ral des neuen Teſtaments zuſammengeſtellte Charte nur einen moͤglichen Zweck hatte, den des menſchlichen Gluͤckes, ſo ſah Arthur in jedem Geg⸗ ner dieſes religioſen, politſſchen oder geſelligen Glau⸗ bens, denn fuͤr ihn umfaßte er Alles, einen Ver⸗ brecher, ſchuldig des Hochverraths, wenn auch nicht gegen die Gottheit, doch wenigſtens gegen die menſchliche Geſellſchaft; auch hegte er die tiefſte Ver⸗ achtung gegen die vorgeblich philoſophiſche Schule, von der Voltaire das Oberhaupt und das Vorbild war; eine thoͤricht⸗lugneriſche, niedrig⸗betrugeriſche einfältig⸗ bösartige Schule, welche Chriſtus und ſeine Religion im Namen des Volks und der Frei⸗ heit angriff!!! Ghriſtus! deſſen ganzes Werk in den zwei Worten begriffen war Freiheit und chriſtliche Liebe Ch ſtus, welcher fuͤr das Volk geſtorben war. deſſen Rechte er gegen habſuͤchtige Unterdruͤcker vertheidigte.... Chri⸗ ſtus, welcher die Feſſeln der Sklaven brach; Chri⸗ ſtus, welcher denen, die Vertrauen hatten, eine ewige Gluͤckſeligkeit zur Vergeltung einiger Un⸗